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Pressemitteilung

Das sind Bayerns beste Maibaum-Klau-Coups 2026

ANTENNE BAYERN_Platz 1 Oberbayern, Nußdorf am Inn

Zwischen Tradition, Teamgeist und einem „göttlichen“ Coup: Tressau im Landkreis Bayreuth, Nunzenried im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf, Inning in Oberbayern, Bibertal bei Günzburg und Nußdorf am Inn sind im landesweiten Ranking von ANTENNE BAYERN unter den TOP 5!

Der Maibaum gehört zu Bayerns gelebter Tradition wie kaum ein anderes Brauchtum. Doch rund um das Aufstellen entwickelt sich jedes Jahr ein besonderer Wettbewerb: der Maibaumklau. Mit viel Kreativität, Teamgeist und einer guten Portion Humor zeigen Vereine und Dorfgemeinschaften im ganzen Freistaat, wie lebendig dieses Brauchtum ist. ANTENNE BAYERN hat auch 2026 wieder die außergewöhnlichsten Geschichten gesammelt und präsentiert die offizielle Top 5 der spektakulärsten Maibaumklau-Coups.

Von Oberfranken über die Oberpfalz und Oberbayern bis nach Schwaben: Die diesjährige Auswahl zeigt die ganze Bandbreite bayerischer Kreativität und Gemeinschaft. Ob langfristig geplant oder spontan umgesetzt – allen Geschichten gemeinsam ist der starke Zusammenhalt vor Ort.

Hier sind die landesweiten TOP 5 in diesem Jahr – gewählt vom Maibaum-Klau-Team von ANTENNE BAYERN:

Platz 5: Oberfranken – „Der Klau mit der fränkischen Maibaummafia“

Was zunächst als spontane Idee unter Freunden beginnt, entwickelt sich in Tressau im Landkreis Bayreuth zu einem monatelang geplanten Vorhaben: Rund 30 Männer – Freunde, Nachbarn und Kollegen aus der Region – nehmen sich den Bayreuther Maibaum vor. Wochenlang wird das Gelände ausgekundschaftet, mögliche Verstecke analysiert und sogar digitale Hilfsmittel wie Kartenmaterial genutzt, um den Plan zu perfektionieren.

In der Nacht vom 23. auf den 24. April wird es ernst: Ein kleines Team prüft zunächst die Lage, dann wird die gesamte Gruppe per Messenger-Dienst nachgeholt. Der Transport erfolgt zunächst per Hand und später mit Traktor – bis der Baum sicher über die Ortsgrenze gebracht ist. 

„Gejubelt haben wir erst, als wir daheim waren. Da schießt das Adrenalin in die Adern – das ist ein unbeschreibliches Gefühl“, erzählt Johannes Lauterbach von der „Maibaummafia aus Tressau“ im Radio-Interview. Trotz kurzer Nacht – viele müssen wenige Stunden später wieder zur Arbeit – überwiegt der Stolz auf die gemeinsame Leistung.

Platz 4: Oberpfalz – „Der Maibaum Blitz-Klau“

In Nunzenried entsteht der Maibaumklau aus einer spontanen Idee heraus: Direkt nach einer Feuerwehrübung erfahren die Einsatzkräfte, dass ein Maibaum in Oberviechtach unbewacht ist. Innerhalb kürzester Zeit wird entschieden: Diese Chance wird genutzt.

Was folgt, ist eine beeindruckende Improvisationsleistung: Ein Baumwagen wird organisiert, Decken und Spanngurte zusammengesucht – teilweise noch in Freizeitkleidung und Adiletten macht sich die Feuerwehr Nunzenried auf den Weg - ohne Vorbereitung. Bereits kurze Zeit später ist die Gruppe unterwegs.

Am Ziel angekommen, wird der Baum sorgfältig gesichert, um Schäden zu vermeiden, und mit vereinten Kräften verladen. Selbst kleinere Zwischenfälle – etwa Geräusche in der Nähe – bringen die Gruppe nicht aus der Ruhe. Nach nur wenigen Stunden ist der Baum erfolgreich über die Ortsgrenze transportiert.

Für die Feuerwehr ist es der erste erfolgreiche Maibaumklau in dieser Konstellation – nach 25 Jahren.

Platz 3: Oberbayern – „Der Fast im Knast Maibaumklau“

Der Burschenverein aus Inning ist bekannt für seine Erfahrung beim Maibaumklau – und stellt das auch 2026 eindrucksvoll unter Beweis. Rund 60 Beteiligte – darunter auch einige vom befreundeten Allacher Burschenverein - sind an der Aktion beteiligt, jeder Handgriff sitzt. Ziel ist ein besonders großer Maibaum in Karlsfeld. 

Die Durchführung verläuft nahezu perfekt: Innerhalb von nur acht Minuten ist der rund 1,5 Tonnen schwere Baum gesichert und abtransportiert – ein logistischer Kraftakt, der höchste Präzision erfordert. 

Doch kaum hatten die Burschen den Baum erfolgreich über die Ortsgrenze transportiert, kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall: Die Polizei wird auf die Aktion aufmerksam:

„Wir waren auf dem Weg nach Hause auf der B471, da wurde der Baum schon polizeilich zur Fahndung ausgeschrieben. Die Polizei hat uns angehalten wegen Verdacht auf Bandenkriminalität“, plaudert Oberbursch Gerdl im landesweiten Radio. 

Ein Schockmoment mit Happy End: Denn nach intensiver, nächtlicher Brauchtumsdiskussion mit den Beamten und weil auch nichts am geklauten Baum beschädigt wurde, lies die bayerische Polizei die Inninger ziehen. 

Platz 2: Schwaben – „Der Maibaumklau mit Wegfahrsperre“

In Reutti (Landkreis Neu-Ulm) scheint der Maibaum besonders gut gesichert: Ein tonnenschweres Auto wird direkt auf dem Stamm geparkt – ein klares Signal an mögliche „Diebe“. Doch genau diese Herausforderung spornt die Landjugend Bibertal an. 

Mit insgesamt 49 Beteiligten wird der Plan umgesetzt. Zunächst scheitert der Versuch, das Auto mit einem Traktor zu bewegen. Die Situation scheint aussichtslos – doch dann folgt die entscheidende Idee: Mit vereinter Muskelkraft wird das Fahrzeug angehoben. 

Gemeinsam gelingt es der Gruppe tatsächlich, den Maibaum zu befreien und abzutransportieren – ein Moment, der für alle Beteiligten unvergessen bleibt. 

Platz 1: Oberbayern – Der „göttliche“ Maibaum-Coup 

Die spektakulärste Geschichte des Jahres – die auch für internationale Aufmerksamkeit sorgte - spielt sich rund um einen ganz besonderen Maibaum ab: Der Baum von Kardinal Reinhard Marx für Rom – genauer gesagt für den Garten der Casa Santa Maria. 

Der Trachtenverband Inngau aus Nußdorf am Inn erhält den entscheidenden Tipp, denn einige Vereinsmitglieder arbeiten bei einer örtlichen Spedition, die mit dem Transport des Maibaums beauftragt wurden. 

„Der Baum ist uns praktisch vor die Füße gefallen. Den Disponenten in der Spedition ist ein Auftrag merkwürdig vorgekommen, bei dem angeblich lange Rohre geliefert werden sollten. Im Formular steht: Beladung in Oberding, Entladung in Rom. Da wurden wir stutzig“ sagt Simon Dettendorfer im Interview mit ANTENNE BAYERN. 

Die Inngauer machten sich sofort auf die Suche und fanden den Abfahrtbereiten LKW auf dem Speditionsparkplatz, öffneten die Plane und statt Rohre fanden sie den Maibaum. 

„So eine Gelegenheit bekommst du nur einmal im Leben. Da musst du einfach zugreifen…“, so Dettendorfer. 

„Was für ein göttlicher Maibaumcoup. Definitiv Bayerns sündigster Raubzug und dieses Jahr Platz 1. Denn an diesem Maibaum haben sich andere Vereine die Zähne ausgebissen – dem Burschenverein Inning am Ammersee ist es zum Beispiel nur gelungen den Übungsbaum von Kardinal Marx zu klauen – nicht den echten für Rom. Deshalb nochmal Gratulation an den Trachtenverband Inngau in Nußdorf am Inn“ sagt ANTENNE BAYERN-Moderator Wolfgang Leikermoser und ergänzt „Der Maibaumklau gehört einfach zu Bayern dazu – das ist kein Wettbewerb im klassischen Sinne, sondern gelebte Gemeinschaft. Da sind Freunde, Nachbarn und ganze Orte dabei. Und genau das macht all diese Geschichten so besonders.“ 

ANTENNE BAYERN begleitet diese Geschichten als Kommunikationsplattform für ganz Bayern – mit dem Ziel, Menschen miteinander zu verbinden und die Vielfalt regionaler Traditionen sichtbar zu machen. Der traditionelle Maibaum-Klau gehört zur festen DNA des landesweiten Senders, der selbst mit Maibaumklau-Teams im Land unterwegs ist. Dabei gelang es dem Sender bereits die Bäume von Erbendorf über Cham, Zeil am Main, Obernburg, Neustadt an der Waldnaab, Zwiesel bis hin nach Senden zu ergattern. Selbst Ministerpräsident Markus Söder, damals Bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, hat bereits mit dem ANTENNE BAYERN-Maibaumklau-Team Bekanntschaft gemacht und musste seinen Baum beim Sender auslösen.


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